Dein Gesamt-Fitnesswert
BEAT-Punkte vereinen zwei Messwerte zu einer aussagekräftigen Zahl:
Schweißpunkte + Erholungspunkte = BEAT-Punkte
• Schweißpunkte messen, wie stark dein Herz gerade arbeitet. Je mehr du dich anstrengst, desto mehr Schweißpunkte sammelst du.
• Erholungspunkte messen, wie schnell deine Herzfrequenz nach intensivem Training wieder sinkt. Je fitter du wirst, desto schneller erholt sich dein Herz.
Warum diese Kombination wichtig ist
Dieser Wert erfasst beide Seiten deiner Fitness – die Anstrengung, die du investierst, und wie sich dein Körper anpasst. Durch die Kombination von Anstrengung und Erholung in einer einzigen Zahl zeigen dir BEAT-Punkte nicht nur, wie hart du trainierst, sondern auch genau, wie sich dieses Training auszahlt. Zusammen geben sie dir ein vollständiges Bild deiner Fitness.
So interpretierst du deine BEAT-Punkte
In einer einzelnen Trainingseinheit
Höhere BEAT-Punkte → Du hast sinnvoll Zeit in Zonen mit höherer Intensität verbracht und dein Herz hat sich am Ende gut erholt.
Moderate BEAT-Punkte → Eine ausgewogene Anstrengung, typisch für kraftdominante oder gleichmäßige Trainingseinheiten.
Niedrigere BEAT-Punkte → Bewusst leichteres Training oder ein Tag, an dem Müdigkeit, Schlaf oder Stress deine Anstrengung oder Erholung beeinflusst haben.
Ein „niedriger“ Wert bedeutet nicht, dass das Training fehlgeschlagen ist – er spiegelt lediglich einen anderen Trainingsreiz oder einen anderen Tag für deinen Körper wider.
Im Laufe der Zeit
Langfristige Trends (bei ähnlichen Trainingseinheiten) sind entscheidend:
Aufwärtstrend -> Deutet darauf hin, dass sich dein Körper anpasst – du bist in der Lage, härter zu trainieren, dich schneller zu erholen oder beides.
Gleichbleibend -> Oft ein Zeichen für konsequentes Training und eine stabile kardiovaskuläre Kondition.
Abwärtstrend -> Kann auf Ermüdung, Stress, Krankheit, schlechte Erholung oder ein Ungleichgewicht in der Trainingsbelastung hindeuten. Ein Hinweis darauf, Schlaf, Flüssigkeitszufuhr oder Trainingsintensität anzupassen – kein Grund zur Panik.
💡 Profi-Tipp: Schau dir beide Zahlen an, nicht nur die Gesamtsumme. Hohe Schweißpunkte zeigen, dass du heute alles gegeben hast. Hohe Erholungspunkte zeigen, dass sich dein Training mit der Zeit auszahlt. Die besten Trainingseinheiten? Stark in beiden Bereichen.
Deine persönliche Belastungsbewertung
Sweat Points messen, wie stark dein Herz während eines Trainings arbeitet, basierend auf der Zeit, die du in jeder Herzfrequenzzone verbringst, und wandeln dies in eine einfache, vergleichbare Zahl um. Sie werden anhand deiner persönlichen maximalen Herzfrequenz berechnet und spiegeln die Anstrengung wider, die du in dein Training steckst. So bieten sie eine einheitliche Möglichkeit, die Intensität verschiedener Trainingseinheiten zu verstehen.
Vergessen Sie Kalorien. Vergessen Sie die reine Herzfrequenz. Sweat Points belohnen Ihre Anstrengung, nicht Ihr Fitnessniveau.
Warum Sweat Points?
Die reine Herzfrequenz kann irreführend sein – 160 Schläge pro Minute können sich für die eine Person wie eine moderate Anstrengung anfühlen, für eine andere hingegen wie ein Sprint mit maximaler Anstrengung. Ebenso sind Kalorienangaben oft grobe Schätzungen, die auf der Körpergröße basieren und nicht auf der tatsächlichen inneren Arbeit, die Sie leisten.
Sweat Points berechnen die Anstrengung auf der Grundlage Ihrer individuellen maximalen Herzfrequenz. Dadurch werden Ihre Daten an Ihre spezifische Physiologie angepasst, sodass Ihr Wert stets Ihre tatsächliche Intensität widerspiegelt. Egal, ob Sie 25 oder 50 Jahre alt sind, erhalten Sie eine genaue und aussagekräftige Möglichkeit, Ihren persönlichen Fortschritt zu verfolgen und sicherzustellen, dass Sie auf dem für Ihren Körper richtigen Niveau trainieren.
Wie Sweat Points berechnet werden
Sie erhalten Punkte für jede volle Minute, die Sie in jeder Herzfrequenzzone (HF) verbringen:
• DUNKELROTE Zone (91–100 % der maximalen Herzfrequenz) -> 4 Punkte
• HELLROTE Zone (81–90 % der maximalen Herzfrequenz) -> 3 Punkte
• DUNKELBLAUE Zone (71–80 % der maximalen Herzfrequenz) -> 2 Punkte
• HELLBLAUE Zone (≤70 % der maximalen Herzfrequenz) -> 1 Punkt
Je höher die Zone, desto mehr Sweat-Punkte sammelst du. So wird dein Trainingsprofil in eine Zahl umgewandelt, die sich leicht über Tage, Trainingsformate und -phasen hinweg vergleichen lässt.
So interpretierst du deine Sweat-Punkte
In einer einzelnen Trainingseinheit
• Hohe Sweat-Punkte → Anhaltende Zeit in hochintensiven Zonen (z. B. in BURN oder HYBRID).
• Moderate Schweißpunkte → Kontrollierte, gleichmäßige Intensität (ideal zum Aufbau der Grundfitness oder an Tagen mit Schwerpunkt auf Kraft).
• Niedrige Schweißpunkte → Gezielte Erholung, Tage mit technischem Schwerpunkt oder Tage, an denen die Ermüdung den Anstieg Ihrer Herzfrequenz begrenzt.
Im Laufe der Zeit
Schweißpunkte geben Auskunft über die Anstrengung, nicht über die Fitness – interpretieren Sie sie also mit dieser Nuance und berücksichtigen Sie dabei stets denselben Trainingstyp:
• Stabile oder steigende Schweißpunkte -> Sie sind in der Lage, konstant mit hoher relativer Intensität zu trainieren.
• Niedriger trotz des Versuchs, sich anzustrengen -> Kann auf unzureichende Erholung, Stress, Krankheit, schlechten Schlaf hindeuten – oder darauf, dass Sie Ihre Fitnessbasis erhöht haben und mehr Kraft/Geschwindigkeit benötigen, um höhere Zonen zu erreichen.
• Bleiben Sie moderat, während sich das Training leichter anfühlt: Ein Zeichen dafür, dass sich Ihre aerobe Kondition verbessert – Ihr Körper ist bei gleicher Belastung effizienter geworden.
💡 Profi-Tipp: Jagen Sie nicht nur der roten Zone hinterher. Gutes Training bedeutet, zwischen den Zonen zu wechseln, insbesondere bei unterschiedlichen Trainingsformaten. Ihr Körper wird durch den Wechsel von Anstrengung und Erholung stärker – nicht durch konstante maximale Anstrengung.
Your cardiovascular fitness score
Recovery Points measure how quickly your heart calms down after going all-out. This is one of the most reliable indicators of cardiovascular health — and proof that your training is working.
The science
Recovery Points measure heart rate recovery (HRR) — one of the clearest indicators of cardiovascular fitness. A faster recovery after effort often reflects stronger cardiovascular conditioning.
A well-trained heart is efficient. After intense effort, it doesn't need to keep racing — it recovers quickly.
Elite athletes might drop 40+ bpm in a single minute. If you're just starting out, 15–20 bpm is completely normal. The exciting part? This number improves with consistent training.
How Recovery Points are calculated
At the end of your workout:
1. You perform a 1-minute challenge where your peak heart rate is recorded (e.g. 166 bpm).
2. In the following minute, we track the lowest heart rate you reach (e.g. 132 bpm).
3. Recovery Points = Peak HR − Lowest HR after 1 minute.
A higher number = a faster drop = stronger recovery.
How to interpret your Recovery Points
In a single session
• High Recovery Points -> Your heart is recovering quickly — often a sign of good cardiovascular conditioning and/or that you arrived well-rested.
• Moderate Recovery Points -> Normal after a demanding workout, a big push near the end, or days when you’re not fully rested.
• Low Recovery Points -> Often influenced by fatigue, dehydration, stress, illness, or continuing to move during the recovery minute (e.g., walking around).
Not a verdict on your fitness — just feedback on today’s physiology.
Over time
Recovery Points are most valuable in long-term patterns:
• Trending up across similar workouts -> Strong sign that your cardiovascular fitness is improving.
• Holding steady while your workouts get harder -> Great sign — your recovery system is keeping up.
• Trending down persistently -> A signal to adjust training load, sleep, or stress.
This is how HRR is used in elite training environments — to balance effort with recovery.
💡 Pro Tip: This is THE metric to watch over months. Sweat Points can vary from workout to workout depending on how hard you push. But steadily climbing Recovery Points? That's undeniable progress — your heart is literally getting stronger.
What are low, moderate and high Recovery Points?
• <18 -> Low recovery. Building up your base - keep showing up to see improvements.
• 18-29 -> Moderate recovery. Solid fitness foundation.
• 30-40 -> High recovery. Strong cardiovascular conditioning.
• >40 -> Excellent recovery. Athlete-level fitness.
Deine Herzfrequenz ist einzigartig – deshalb passen wir deine Trainingszonen individuell an, anstatt feste Werte zu verwenden.
Für dein erstes Training schätzen wir deine maximale Herzfrequenz anhand einer standardmäßigen, altersabhängigen Formel (220 minus dein Alter). Das gibt uns einen Ausgangspunkt, ist aber nur eine Schätzung. Während du mit uns trainierst, lernen wir, wie dein Körper tatsächlich reagiert, und deine Zonen werden mit der Zeit immer genauer.
Da sich die Herzfrequenz bei jedem Menschen anders verhält, sind reine Zahlen für sich genommen nicht aussagekräftig – 150 Schläge pro Minute können sich für die eine Person leicht anfühlen, für eine andere hingegen intensiv. Deshalb zeigen wir deine Belastung als Prozentsatz deiner persönlichen maximalen Herzfrequenz an, damit du verstehen kannst, wie hart du im Verhältnis zu deiner eigenen Leistungsfähigkeit trainierst.
Wir verwenden die Keytel-Formel, um Ihren Brutto-Kalorienverbrauch zu berechnen, d. h. die während des Trainings verbrannten Kalorien. Anschließend berechnen wir mit der Harris-Benedict-Formel Ihren Grundumsatz: wie viele Kalorien Sie im Ruhezustand verbrannt hätten. Schließlich subtrahieren wir Ihre „Ruhekalorien” von den Bruttokalorien, die Sie während des Trainings verbrannt haben, und erhalten so die Kalorien, die Sie während Ihres BEAT81-Trainings verbrannt haben.
Wir verwenden hier zwei Standardformeln:






Wenn du nah an deiner maximalen Herzfrequenz trainierst, benötigt dein Körper nach dem Training zusätzlichen Sauerstoff, um sich zu erholen - dies wird als überschüssiger Sauerstoffverbrauch nach dem Training (EPOC) bezeichnet. Dein EPOC ist umso größer, je mehr Minuten du nahe deiner maximalen Herzfrequenz trainierst. Je länger du also über 80 % trainierst, desto mehr Kalorien verbrennst du nach dem Training über den EPOC.



Die vier Farben entsprechen dem Prozentsatz deiner maximalen Herzfrequenz (max. HF):
- Hellblaue Zone: ≤70 % der max. HF
- Dunkelblau: 71–80 % der max. HF
- Hellrot: 81–90 % der maximalen Herzfrequenz
- Dunkelrot: 91–100 % der maximalen Herzfrequenz
Während deiner Trainingseinheit helfen sie dir dabei, deine Anstrengung einzuschätzen. Es liegt an dir, ob du dich stärker anstrengen oder besser erholen möchtest.
Wenn du deine Größe, dein Gewicht und dein Alter angibst, können wir deinen Kalorienverbrauch und deine Herzfrequenz bei unseren Trainingseinheiten genauer berechnen. Außerdem kannst du die Herzfrequenzsensoren bei unseren Trainingseinheiten nutzen und das volle BEAT81-Erlebnis genießen.
Die Herzfrequenzmessung hilft dir dabei, mit der für dich richtigen Intensität zu trainieren – nicht zu leicht, nicht zu schwer.
Deine Herzfrequenzzonen sind individuell auf dein Fitnessniveau abgestimmt. Während des Trainings siehst du auf den Bildschirmen im Studio, in welcher Zone du dich gerade befindest. Das hilft dir:
- Dein eigenes Tempo zu finden – gib Gas, wenn du bereit bist, und schalte einen Gang zurück, wenn es nötig ist
- Überlastung zu vermeiden – besonders nützlich in deinen ersten Trainingseinheiten, während du dich an das Format gewöhnst
- Deine Fortschritte im Laufe der Zeit zu sehen – je fitter du wirst, desto schneller erholst du dich und desto leichter fällt es dir, höhere Intensitäten zu bewältigen
💡 Wichtig: Die Herzfrequenzmessung ist ein Leitfaden, kein Regelwerk. Wie du dich fühlst, steht immer an erster Stelle. Wenn die Zonen nicht zu deiner Erfahrung passen, vertraue deinem Körper – das System lernt und passt sich mit der Zeit an.
Und wenn du lieber keine Aufzeichnung machen möchtest? Das ist völlig in Ordnung. Du kannst an jedem Kurs ohne Sensor teilnehmen und einfach nach Gefühl trainieren. Viele Leute machen das so.

Der dunkelrote Bereich steht für nahezu maximale Anstrengung – er ist für kurze Kraftschübe effektiv, sollte aber nicht das Ziel jedes Trainings oder jedes Intervalls sein.
Für alle: Zeit im dunkelroten Bereich kann Kraft aufbauen und deine Grenzen erweitern, aber dein Körper braucht auch Zeit in niedrigeren Bereichen, um sich zu erholen, die aerobe Kapazität zu steigern und sich anzupassen. Eine ausgewogene Trainingswoche umfasst Einheiten und Phasen in allen Bereichen – nicht nur im obersten Bereich. Zu viel Zeit in der dunkelroten Zone zu verbringen, Trainingseinheit für Trainingseinheit, kann zu Ermüdung, langsamerer Erholung und abnehmenden Erfolgen führen.
Wenn du neu bei BEAT81 bist: Es besteht kein Druck, in deinen ersten Trainingseinheiten die dunkelrote Zone zu erreichen. Mach dich zunächst mit dem Format, den Bewegungen und der Reaktion deines Körpers vertraut. In den ersten paar Trainingseinheiten in moderatem Tempo (blaue und hellrote Zonen) zu trainieren, ist eine kluge Methode, um eine Grundlage aufzubauen. Wenn du sicherer wirst, kannst du dich mehr anstrengen, wenn es sich richtig anfühlt.
Wenn du bereits Erfahrung hast: Du weißt wahrscheinlich, wann du Gas geben und wann du einen Gang zurückschalten musst. Setze die dunkelrote Zone strategisch ein – für Spitzenintervalle, Herausforderungen oder Tage, an denen du frisch bist – statt sie als Standard zu nutzen. Wenn du ständig in der dunkelroten Zone bist, dich aber ausgelaugt fühlst, lohnt es sich vielleicht, einen Gang zurückzuschalten, damit dein Körper aufholen kann.
Das Fazit: Alle Zonen tragen zu deiner Fitness bei. Dunkelrot ist ein Hilfsmittel, kein Ziel. Vertraue deinem Gefühl, variiere deine Intensitäten und gib deinem Körper Raum zur Erholung.
Ihr Spinning-Bike arbeitet mit Widerstand, um das Fahren auf einer ebenen Straße, bergauf oder bergab zu simulieren.
Der Knopf (oder Drehregler) in der Mitte kann nach rechts gedreht werden, um den Widerstand zu erhöhen, oder nach links, um den Widerstand zu verringern. Drehen Sie ihn um die Hälfte, um einen Unterschied zu spüren. Sie können den Knopf auch jederzeit nach unten drücken, um Ihr Fahrrad vollständig anzuhalten.
Wenn Sie auf Ihr Fahrrad steigen, ist der Widerstand auf 0 (oder „bergab”) eingestellt – was wir bei einem BEAT81-Training nie verwenden werden. Drehen Sie den Knopf daher immer nach rechts, bis Sie einen gewissen Widerstand spüren. Sie befinden sich nun auf der ebenen Straße.
Jetzt wird es interessant: Über dem Knopf befindet sich ein Hebel (oder SprintShifter), mit dem Sie den Widerstand deutlich erhöhen können, um Hügel (oder einen Berg) zu simulieren. Die Standardeinstellung befindet sich links (oder „1”). Wenn Sie den Hebel in die Mitte (oder „2”) bewegen, erhöhen Sie den Widerstand um 70 %. Wenn Sie den Hebel nach rechts (oder „3”) bewegen, erhöht sich der Widerstand um 100 %.
Während der Fahrt weisen Sie unsere Trainer an, wann Sie den Widerstand mit dem „Drehknopf” oder dem „Schalthebel” erhöhen oder verringern sollen.
